Suhr. Zukunftsbilder
Es entspricht einem gängigen Muster, dass wir Menschen immer wieder Vertrautes suchen und zurückkehren zu dem, was wir bereits kennen. Sehnsuchtsorte suchen wir in den Ferien auf und Zukunftsbilder gehören eher in die Welt der Fantasie-Romane. Ohne blühende Phantasie können wir uns aber keine Vorstellung davon machen, wie ein Agglomerationsort zu einem lebendigen Ort werden könnte. Bilder können da eine Vorstellung geben und Orientierung vermitteln.
Wandel ist ein schwieriges Thema. Meist geht dabei etwa Liebgewonnenes verloren und gleichzeitig haben wir auch eine leise Ahnung, dass der Wandel sowieso kommen wird, ob wir wollen oder nicht.
Mit den Zukunftsbildern, die der Künstler Andreas Gefe für Suhr gemalt hat, wollen wir Mut machen. Veränderung soll aus Freude willkommen geheissen werden. Die Bilder vermitteln eine Vorstellung des Transformationsprozesses, der 3-4 Generationen dauern kann. Sie geben ein mögliches Zielbild und stellen eine Grundlage dar für weitere Gespräche und Prozesse. Wir glauben daran, dass man ein schönes Dorf, eine schöne Stadt, nur gemeinsam schaffen kann. Wir sind bereit für weiterführende Gespräche.
Die Zukunftsbilder für Suhr des Künstlers Andreas Gefe liegen jetzt als grosse Postkartenserie (A5) vor. Abgebildet sind die die imaginierten Veränderungen für drei Ortsbildteile: Flurweg-Hofstattmattweg / Hugglerareal-Alte Mühle und künftiger Stadtplatz südlich es Bahnhofs Suhr.
Die Bilder zeigen die Atmosphäre an diesen Orten und sollen dazu anregen, auf Veränderungen einen wohlwollenden Blick zu werfen und neues Leben an diesen Orten willkommen zu heissen.
Die Postkartenserie kann beim Forum Raumordnung Schweiz für Fr. 10.- bestellt werden.